So unterschiedlich die zahlreichen Stämme und Kulturen der Indianer sind, bezogen auf ihre Geschichte, den Lebensraum, die Besitztümer, Kultur, soziale Umwelt und religiösen Vorstellungen, so haben sie doch alle eine nachweisbare Gemeinsamkeit.
Wie wir aus alten, aber zuverlässigen Überlieferungen entnehmen können, sahen die Indianer den Menschen nicht losgelöst und getrennt von seiner natürlichen Umgebung, vielmehr bildet jeder Mensch eine enge, nicht aufzulösende Einheit, mit der ihn umgebenden Natur. Dieses hat auch in der Gegenwart noch nichts von der Gültigkeit und dem Erkenntniswert verloren. Nach indianischer Auffassung kann das wahre Ich eines jeden Menschen nur erkannt werden, wenn wir den übergeordneten Zusammenhang zwischen Mensch und Natur erkennen. Somit erschließen sich uns seine tatsächlichen Kräfte, Charaktereigenschaften, seine Fähigkeiten. Entsprechend ordnet die indianische Astrologie den einzelnen Personen bestimmte Tiere, Pflanzen und Mineralien zu. Wie z. B. Otter, Puma, Braunbär, Schlange; Birke, Zitterpappel oder Veilchen, bei den Mineralien z. B. Quarz, Silber, Türkis oder Feueropal.

Der allumfassende und ganzheitliche Blickwinkel des indianischen Horoskops bezieht darüber hinaus jedoch auch die vier Himmelsrichtungen und die vier Elemente (Erde, Wasser, Luft, Feuer) mit ein. Nach Auffassung der Indianer ist die gesamte menschliche Existenz im Rahmen eines Kreislaufs zu sehen, der von der Geburt über den Tod bis hin zur Wiedergeburt reicht. Dieser „Kreis“ hatte auch im alltäglichen Leben der Indianer große Bedeutung, wie man anhand zahlreicher Riten und Bräuche, sowie Zeremonien erkennen kann. Der magische Kreis spielte eine herausragende Rolle. Das Geburtsdatum eines Menschen ist nach indianischer Auffassung der Zeitpunkt, an dem das betreffende Geschöpf den Kreis betritt. Die entsprechende Phase kann zu einem der zwölf Monde in direkte Beziehung gesetzt werden. Das Spektrum reicht hier vom Mond der Erderneuerung bis hin zum Mond des langen Schnees.

Stillstand, Beschränkungen und Grenzen sind in der indianischen Astrologie Fremdworte. Sie geht davon aus, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, in seinem Leben seinen Blickwinkel kontinuierlich zu erweitern und durch neue Erkenntnisse und Einsichten auf höhere Bewusstseinsebenen vorzudringen vermag. Bezogen auf den Kreislauf des Lebens heißt das, dass der Mensch mit seiner Geburt, den Kreis betritt. Dies ist aber „nur“ sein persönlicher Ausgangspunkt. Nun ist ihm die Möglichkeit gegeben, sich innerhalb des Kreises zu bewegen, ihn zu durchwandern. Nach Auffassung der Indianer wäre es völlig falsch, dort wo man den Kreis betreten hat, zu verharren. Das wäre gleichzusetzen mit Bewegungslosigkeit, Starrheit. Es ist nach indianischer Auffassung die Aufgabe eines Menschen, während seines Lebens unterschiedliche Monde, Tiere, Pflanzen, Mineralien und Elemente kennen zu lernen und zu erforschen.

Wird der Mensch auf diese Weise seiner wahren Bestimmung gerecht, erweitert und vertieft sein Wissen, kann er mit seinen natürlichen Begabungen und im Einklang mit der Natur, ein erfülltes und glückliches Leben führen.

Folge dem Weg der Sterne!!

Eure Mona

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Filed under: Indianisches Horoskop

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