Der Stier (21.4. – 21.5.)

Einen im Sternzeichen Stier geborenen Menschen kann so leicht nichts erschüttern oder bewegen, er ist wie ein Fels in der Brandung. Denn genau wie so ein Fels jeder Unwirtlichkeit trotzt, tut es auch ein Stier.

Stiere findet man in den unterschiedlichsten Berufssparten. Ob in einer Bank, als Ingenieur, Schauspieler, Gärtner, Staatsoberhaupt oder auf einem Bauernhof. Erkennen tut man ihn jedoch stets an seiner eisernen, willenstarken und schweigsamen, durchaus auch sturen Haltung,. Hat er einmal seine Meinung gefasst, kann ihn nichts mehr davon abringen. Ob man ihn mit Wasser begießt, hypnotisierend in die Augen blickt … mit geballten Fäusten auf seine Brust trommelt. Nix nutzt!!

Stier-Geborene möchten ihre Ruhe haben. Sie sind keine Menschen, die nach vorne preschen, um einem auf die „Füße zu treten“. Werden sie nicht gestört, sind sie vollkommen zu Frieden. Bedrängt man sie jedoch, werden sie bockig und dickköpfig. Werden sie zu sehr unter Druck gesetzt oder zum Narren gehalten, ist ein heftiger Wutausbruch garantiert. Und das kommt – gefühlt – meist aus heiterem Himmel. Jahrelang können Stiere beherrscht und völlig ausgeglichen sein. Und dann, von einem Moment auf den Anderen, wenn das besagte Maß des Stieres absolut voll ist, ein unbarmherziger Mensch vielleicht den letzten Stein des Anstoßes gegeben hat, dann bricht es aus ihm heraus. Wie ein echter Stier wird er schnauben, auf den Boden stampfen und angreifen. Dann sollte man lieber ganz schnell das Weite suchen!

Selten wird die Wut eines Stieres plötzlich und spontan ausbrechen, aber wenn sie ausbricht … lässt sie eine „Spur der Vernichtung“ hinter sich. Und dann kann es dauern, bis die Staubwolken sich wieder legen und Ruhe einkehrt. Zum Glück kommt das nicht allzu häufig vor. Manche Stiere können sich jahrelang beherrschen, selbst die „leicht“ erregbaren haben unter Umständen nur ein oder zweimal im Jahr einen „Ausbruch“. Das Gute daran ist, dass man sich sicher sein kann, dass dieses Erdzeichen nicht einfach zu verärgern oder böse ist. Es muss schon etwas Bodenloses oder Empörendes geschehen, dass die normalerweise verträglichen und versöhnlichen Gefühle des Stieres völlig aus den Fugen geraten. 

Äußerlich gleichen viele männliche Stiere auch einem echten Stier. Die weiblichen ähneln auf unerklärliche Weise einer Kuh. Sie bewegen sich in einer trägen, kraftvollen Anmut. Ihre Augen blicken heiter und klar. Der männliche Stier wiederum hat oftmals einen kräftigen Hals, die Schultern, Brust und Rücken sind breit und muskulös. Egal ob groß oder klein, ist er gut proportioniert. Meist haben diese Menschen kleine, anliegende Ohren. Sie kauen ihr Essen langsam und haben eine tadellose Verdauung. Eventuell findet man sogar die „in die Stirn hängende Locke“, wie bei dem tierischen Vorbild. Die meisten Stier-Menschen haben lockiges oder welliges dunkles Haar und dunkle Augen.

Stiere werden sehr stark vom anderen Geschlecht angezogen. Es entspricht jedoch nicht seinem Naturell, sich intensiv dafür einzusetzen. Es ist ihm angenehmer, wenn die Leute sich zu ihm hingezogen fühlen, das erspart ihm auch jede Menge Kraft und Energie. J
Sprichwörtlich ist die Sinnlichkeit der Stiere. Und das bezieht sich nicht nur auf die Sexualität, sondern auf alle andere Sinnesfreuden ebenso. Er umgibt sich gerne mit schönen Dingen, ist musikalisch begabt, spürt und berührt gerne Materialien wie Samt, Seide und Pelz. Sie sind außerordentlich geruchsempfindlich und lieben meist ganz besondere Düfte. So wird man in ihrem Heim immer wohlriechende Blumen oder Duftkerzen finden und auch sie selber umgeben sich mit feinen Düften. Oftmals fühlen sie sich, durch die eigene Wahrnehmung von für sie hässliches oder schlecht riechendes, so gestört, dass es ihnen unerträglich ist. Stiere haben einen starken Instinkt für Harmonie.

In Beziehungen verhält sich der Stier eher passiv. So bietet er lieber seine Gastfreundschaft zu Hause an, als dass er die Strapazen eines Besuches auf sich nimmt.
Aktionen, die einem dazu verhelfen eine große Beliebtheit zu erlangen, sind einem Stier-Menschen zu anstrengend. Wenn man ihn jedoch braucht, wird er immer da sein.
Sorgen macht sich ein Stier eher selten. Er kann durchaus maulen und schmollen, nachdenken und über einer Sache, die ihm nicht passt, brüten. Jedoch wird er nicht nervös werden, nicht wuselig oder hektisch. Er wird gelassen sein und nimmt die Dinge, wie sie kommen. Und dieses Verhalten ist nahezu unerschütterlich.

Ihr Zuhause lieben Stier-Menschen sehr. Die allermeisten genießen ihr gemütliches, vertrautes Domizil und machen es sich dort so richtig bequem. Veränderungen nerven und stören sie, stehen sie doch im Gegensatz zu seinem innersten Wesen, es sei denn sein Horoskop steht unter einem Schütze-, Zwilling- oder Wassermann-Einfluss.

Morgen geht es mit dem zweiten Teil weiter!

Folge dem Weg der Sterne!

Unterschrift Eure Mona

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Filed under: Stier

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